Povergrößerung

Ist die Haut im Gesäßbereich erschlafft, bietet sich eine Povergrößerung mit Eigenfett als Behandlungsform an. Sie erscheint insbesondere dann als Alternative, wenn der Patient eine Povergrößerung durch Implantate ablehnt, denn eine Povergrößerung durch Eigenfett ist eine vergleichsweise natürliche Form der Behandlung.

Povergrößerung durch Eigenfett: Die Behandlung und Nachsorge

Bei einer Povergrößerung mit Eigenfett werden zunächst im Rahmen einer Liposuktion (Fettabsaugung) Fettzellen aus anderen Bereichen des Körpers entnommen. Das können etwa Fettzellen aus der Oberschenkel- oder Bauchregion sein. Idealerweise wird das Fett im Rücken- und Hüftbereich abgesaugt, um die Po-Kontur zusätzlich zu betonen. Diese Eigenfettzellen werden aufbereitet und dann mit einer Kanüle in das Gewebe des Gesäßbereichs gespritzt. Die Menge der benötigten Fettzellen richtet sich hierbei danach, um welchen Umfang das Gesäß vergrößert werden soll.

In den ersten sechs Wochen nach der Behandlung sollte das Sitzen und die Rückenlage vermieden werden, sodass das Abheilen des Gewebes ermöglicht wird. Weiterhin ist in diesem Zeitraum ein Verzicht auf Sport notwendig.

Trotz dieser Vorkehrungen kann es sein, dass lediglich 60-80 Prozent der Fettzellen dauerhaft den Gesäßbereich vergrößern, da die restlichen Prozent während der Einheilungsphase verloren gehen können.

Povergrößerung: Risiken und Nebenwirkungen

Zwar sind die Risiken einer Povergrößerung mit Eigenfett andersals die Risiken einer Povergrößerung durch Implantate, die allgemeinen Operationsrisiken bestehen allerdings weiterhin. Durch eine Povergrößerung mit Eigenfett kann es zudem zu Infektionen, Schwellungen, Blutergüssen, Thrombosen und Embolien sowie vorübergehenden Gefühlsstörungen kommen. Auch Asymmetrien des behandelten Bereichs können auftreten. Weiterhin kann eine solche Povergrößerung zu Ergebnissen führen, die nicht den Vorstellungen des Patienten entsprechen.