Hämatom

Ein Hämatom, umgangssprachlich auch Bluterguss genannt, ist ein farbiger Fleck, der durch die Verletzung eines Blutgefäßes zustande kommt. Hämatome entstehen üblicherweise durch stumpfe Gewalteinwirkung auf das Gewebe, meistens auf der Haut. Typische Ursachen sind etwa ein Bruch, sowie Prellungen und Quetschungen. Nach Eingriffen der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie sind Hämatome zudem oft eine vorübergehende Begleiterscheinung. Auf der Haut zeigt sich der Bluterguss üblicherweise in einer zunächst blau-roten Verfärbung, die im späteren Verlauf auch grün- oder gelblich erscheinen kann. Die betroffene Stelle ist druckschmerzhaft und ein wenig angeschwollen. Seltener können sich Hämatome auf Organen bilden. Ursache ist auch hier meist eine Gewalteinwirkung.

Hämatome: Behandlung

Eine spezifische Therapie eines Hämatoms ist in der Regel nicht notwendig, denn diese heilen üblicherweise von allein. Liegen sehr große Blutergüsse oder Hämatome vor, die sich im Bereich des Auges, der Gelenke, des Kopfes oder im Genitalbereich befinden, ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen. Ebenso sollten Patienten, die zu häufigen Hämatomen neigen, die Ursache abklären lassen.

Grundsätzlich kann die Kühlung und hohe Lagerung der betroffenen Stelle die Bildung eines Blutergusses reduzieren. Auch das Einnehmen von Arnika Globuli oder abschwellenden Medikamenten wie Wobenzym kann, nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt, die Abheilung unterstützen.