Fettabsaugung – ein Eingriff zur Reduktion der Fettzellen

Unter einer Fettabsaugung (Liposuktion) versteht man eine Operation, bei der Fettzellen mithilfe von Kanülen aus dem Bindegewebe des Körpers entfernt werden. Die Methode eignet sich für Männer und Frauen mit überschüssigem Fett in bestimmten Körperregionen. Je nachdem, wie viel Fett abgesaugt werden soll, kann der Eingriff unter örtlicher Betäubung oder unter Vollnarkose vorgenommen werden. Er findet ambulant oder stationär statt.

Was geschieht bei einer Fettabsaugung?

Zunächst wird eine spezielle Lösung aus isotonem und sterilem Wasser, die Tumeszenzlösung, mit einem gefäßverengenden Mittel und einem Lokalbetäubungsmittel vermischt. Nach dem Injizieren der Flüssigkeit in das Unterhautfettgewebe saugen die Fettzellen das Gemisch auf. Das erleichtert ihre Entfernung. Nach einer Wartezeit von circa 30 Minuten hat sich die Flüssigkeit optimal im Gewebe verteilt und das Absaugen der Fettzellen durch Kanülen kann beginnen. Der dazu benötigte Sog wird meist mit maschinellen Saugpumpen erzeugt. Der Durchmesser der Kanülen liegt meistens zwischen zwei und fünf Millimetern. Je nach Größe der verwendeten Röhrchen kann es notwendig sein, die Stellen, an denen sie in die Haut eingeführt werden, zu vernähen. Das Ziel der Fettabsaugung ist eine Optimierung der Körperkonturen. Positive Nebeneffekte sind ein glatteres Hautbild und ein gestärktes Selbstbewusstsein.