Faltenbehandlung mit Fillern

Behandlungsverlauf einer Faltenbehandlung mit Fillern

Eine Faltenbehandlung mit Fillern kann sinnvoll sein, wenn die Haut altersbedingt zu erschlaffen beginnt. Die Haut ist an bestimmten Punkten im Gesicht an tieferen Strukturen verankert, im Laufe des Lebens schiebt sich die Haut durch die Schwerkraft über diese Ankerpunkte, es entstehen Schwerkraftfalten. Dazu gehören zum Beispiel die Nasolabialfalten zwischen Mundwinkel und Nase. Falten, die durch Schwerkraft erzeugt werden, können unterpolstert werden, damit sie nicht mehr oder deutlich weniger sichtbar sind. Für eine Faltenbehandlung stehen folgende Materialien zur Verfügung:

Hyaluronsäure

Hyaluronsäure ist ein sogenanntes Bioimplantat und ist mit der menschlichen Knorpelsubstanz verwandt. Vor der Anwendung von Hyaluronsäure als Filler ist kein Allergietest notwendig, da durch seine Biokomptabilität selten Unverträglichkeitsreaktionen zu befürchten sind. Die Injektion erfolgt mit feinsten Kanülen direkt unter die Falte, die dadurch angehoben wird. Die Wirkung hält circa sechs Monate an und kann wiederholt werden.

Eigenfett-Transplantation

Bei der Eigenfett-Transplantation wird Fettgewebe mit dünnen Kanülen in Lokalbetäubung etwa aus dem Bauch gewonnen, aufbereitet und unter die Falten gespritzt. Mit gleicher Technik können auch eingefallene Wangen oder dünne Lippen aufgepolstert werden. Die Wirkung ist deutlich länger haltbar, Unverträglichkeiten können nicht vorkommen, da es sich um körpereigenes Material handelt.

Was passiert nach der Faltenbehandlung?

Nach einer Faltenbehandlung mit Hyaluronsäure sollten Sie mindestens einen Tag auf Sport, Sonne und Sauna verzichten.

Extreme Gesichtsbewegungen sollten nach der Faltenbehandlung mit Eigenfett vermieden werden, damit sich das Fett nicht verlagert. Nach vier bis zehn Tagen klingen die Schwellungen und blauen Flecken wieder ab. Auf Sport und Sonne solltest du allerdings mindestens drei Wochen verzichten.

Faltenbehandlung mit Fillern: Risiken

Reine, synthetische Hyaluronsäure ist weitestgehend risikoarm. Extrem selten können intravasale Injektionen zu Gefäßverschlüssen führen.

In der Regel treten bei der Verwendung von körpereigenen Substanzen, wie dem Eigenfett, keine Komplikationen auf – eventuell allerdings kleinere Blutergüsse. Die körperliche Belastung ist aufgrund der geringen Menge an Fett, die entnommen wird, minimal.

Die allgemeinen Risiken einer Behandlung sowie ein ästhetisches Ergebnis, das nicht Ihren Erwartungen entspricht, können nicht ausgeschlossen werden.

Faltenbehandlung mit Fillern: Nebenwirkungen

Unmittelbar nach der Faltenbehandlung können kleine Rötungen, Blutergüsse und Schwellungen auftreten. Diese sollten jedoch nach zwei bis drei Tagen wieder abklingen.

Sie interessieren sich für eine Faltenbehandlung mit Fillern? Dann machen Sie einen Termin für ein Gespräch aus. Herr Dr. Schlichter oder Frau Dr. Heller beantworten Ihre weiteren Fragen gerne persönlich.

ÜBERBLICK
FachbegriffFaltenbehandlung mit Fillern (Hyaluronsäure, Eigenfett)
EffektFaltenminderung im Gesicht, Hals oder Dekolletee;
Wiederherstellung von Volumen (Wangen/Wangenknochen/Lippen);
Auffüllung von tiefen Falten, Dellen, eingefallenen Gesichtspartien
MethodeAufpolsterung mit Hyaluronsäure oder Eigenfett
Dauer der Behandlungcirca 15 bis 30 Minuten
NarkoseNein
Klinikaufenthaltin der Regel ambulant
Nach der Operationauf Sport, Sonne und Sauna einen Tag verzichten
Schmerzenleichter Einstich- und Druckschmerz
Narbenkeine
Gesellschafts- und Arbeitsfähigkeitin der Regel sofort nach der Behandlung,
bei größeren Behandlungen am Folgetag
NebenwirkungenRötungen;
kleine punktförmige Blutergüsse;
Schwellungen an den Injektionsstellen für zwei bis drei Tage