Hyaluronsäure: ein wichtiger Bestandteil des Bindegewebes

Hyaluronsäure, abgekürzt auch HA, ist ein Mehrfachzucker (Polysaccharid) und kommt im menschlichen Körper vor allem in den Knochen und Bandscheiben, in der Haut, in der Gelenkflüssigkeit sowie im Glaskörper des Auges vor.

Worum handelt es sich bei Hyaluronsäure?

Hyaluronsäure wird vom Körper selbst durch Enzyme gebildet und stellt ein komplexes Gebilde dar. Sie ist besonders wichtig für die Gelenke, da sie für deren Stabilität und reibungslose Mechanik sorgt, indem sie Wasser bindet. Ein weiterer wichtiger Bereich des Körpers, bei dem Hyaluronsäure wirkt, ist die Haut. Das Bindegewebe bleibt durch sie elastisch und straff. In höherem Alter wird sie immer weniger produziert, kann aber, beispielsweise bei der Faltenbehandlung, dem Körper durch eine ästhetisch-chirurgische Behandlung zugeführt werden.

Anwendungsbereiche der Hyaluronsäure

Die Medizin verwendet Hyaluronsäure hauptsächlich gegen Arthrose sowie in der Faltenbehandlung und zur Volumenvermehrung, zum Beispiel im Bereich der Lippen. Hauptsächlich wird Hyaluronsäure durch Spritzen verabreicht. Ferner gibt es die Darreichung auch in Form von Ampullen, Kapseln, Tropfen, Cremes oder Gel. Im Bereich der ästhetisch plastischen Chirurgie, etwa der Faltenbehandlung, hält eine Behandlung mit Hyaluronsäure etwa sechs bis zwölf Monate, bevor eine erneute Injektion den Effekt auffrischt.