Brachioplastik (Oberarmstraffung)

Die Brachioplastik zählt zu den am häufigsten vorgenommenen ästhetisch chirurgischen Eingriffen an den oberen Extremitäten. Bekannter ist der Eingriff als Armlifting oder Armstraffung. Hierbei wird im Bereich des Oberarms erschlafftes Haut- und Unterhautfettgewebe, welches durch Diät, trainieren der Muskulatur und Sport nicht gestrafft werden kann, reduziert.

Zur Erschlaffung des Gewebes kann, neben dem Alterungsprozess, eine angeborene Bindegewebsschwäche, starker Gewichtsverlust sowie Übergewicht führen.

Armlifting: der Eingriff

Ein Armlifting erfolgt in der Regel in ambulanter Behandlung unter Vollnarkose. Die Schnittführung wird individuell auf den Patienten angepasst. Die Naht verläuft später so, dass sie bei optimaler Heilung und bei angelegtem Arm wenig sichtbar ist. Im Anschluss an die Operation wird ein festes Kompressionsmieder angelegt, auf Drainageneinlage wird in der Regel verzichtet. Das Mieder sollte idealerweise ca. 6 Wochen getragen werden.

Heilungsverlauf nach einer Brachioplastik

Nach dem Eingriff ist leichte, körperliche Arbeit etwa vier bis fünf Wochen nach dem Eingriff möglich. Es ist empfehlenswert, dass die Kompressionsbehandlung bis zu sechs Wochen nach dem Eingriff erfolgt. Der Schutz der Narben sollte bis zu einem Jahr, durch entsprechende Kleidung oder Hautpflegemitteln mit hohem Lichtschutzfaktor erfolgen.

In Folge des Eingriffes kann es zu einem leichten Spannungsgefühl im Operationsbereich sowie Wundschmerzen kommen. Letztere lassen innerhalb von wenigen Tagen nach. Selten treten Sensibilitätsstörungen, wie etwa Taubheitsgefühle, auf. Leichte Blutergüsse und Schwellungen sind häufig und klingen während der Heilung üblicherweise nach etwa zwei bis vier Wochen ab.

Darüber hinaus bestehen die allgemeinen Risiken einer Operation, über die im Anamnesegespräch individuell aufgeklärt wird.