Oberschenkelstraffung

Warum eine Oberschenkelstraffung

Bei starkem Gewichtsverlust oder deutlicher Hauterschlaffung kommt es zu Hautüberschüssen im Bereich der Oberschenkel(-innenseiten). Aufgrund der entstehenden Reibung können dadurch Beschwerden und auch schmerzhafte Entzündungen entstehen. Daher werden die Haut- und Fettüberschüsse operativ entfernt.

Die Oberschenkelstraffungs-OP

Bei einer Oberschenkelstraffung ist in der Regel ein stationärer Aufenthalt in der Aestheticum-Praxisklinik notwendig. In einem individuellen Beratungsgespräch besprechen wir, inwieweit dies für Sie erforderlich ist. Nach dem Eingriff muss für mindestens sechs Wochen tagsüber und nachts eine Kompressionshose getragen werden. Mit schwerer körperlicher Arbeit und sportlichen Aktivitäten können Sie nach sechs Wochen langsam wieder starten und das Pensum schrittweise steigern. Nach ein bis zwei Wochen ist es in den meisten Fällen wieder möglich, leichten körperlichen Arbeiten nachzugehen. Sie sollten darauf achten, die Narbe etwa ein Jahr lang vor Sonneneinstrahlung zu schützen. Zumeist ist ein richtungsweisendes Ergebnis schon kurz nach der Operation sichtbar, das erste abgeheilte Resultat kann allerdings frühestens nach sechs Monaten beurteilt werden. Ja nach dem individuellen Befund entstehen bei einer Oberschenkelstraffung Narben, die sich über die gesamte Länge der Problemzone erstrecken können.

Die Risiken

Im Falle einer Oberschenkelstraffung ist auf die allgemeinen Operationsrisiken zu verweisen, besonders auf die Thrombose- und Emboliegefahr. Zu den spezifischen Risiken des Eingriffs zählen eine verbreiterte Narbenbildung, eine Dellen- und Wellenbildung sowie Asymmetrien. Außerdem können Durchblutungs- und Wundheilstörungen im Bereich der Wundränder, vorübergehende (wie auch dauerhafte) Gefühlsstörungen im Bereich der Narben, Ober- und Unterschenkel sowie einer dauerhaften Schwellneigung eines oder beider Beine auftreten. Infektionen und die Gefahr eines Blutgerinnsels (Thrombose), bis hin zu einer Embolie gehörten zu schwerwiegenden Komplikationen die wie bleibende Schäden allerdings selten auftreten.

Die Zeit nach dem Eingriff

In den ersten Wochen nach der Oberschenkelstraffung werden Sie ein Spannungsgefühl verspüren. Die Wundschmerzen lassen innerhalb weniger Tage nach. Schwellungen und Blutergüsse klingen nach vier bis sechs Wochen langsam ab. Im Bereich der Wunde können Sensibilitätsstörungen mit Taubheitsgefühl vorkommen. Wie bei jeder Operation können auch im Rahmen einer Oberschenkelstraffung Nachblutungen, Schwellungen, Störungen der Wundheilung sowie Blutergüsse in der Folge des Eingriffes auftreten.

In einem persönlichen Gespräch erläutern Herr Dr. Schlichter oder Frau Dr. Heller Ihnen die individuellen Möglichkeiten des Eingriffs.

ÜBERBLICK
FachbegriffOberschenkelstraffung
EffektOberschenkelhaut wird gestrafft, ggf. wird Fettgewebe durch eine Absaugung reduziert
MethodeChirurgisches Entfernen von Haut- und Fettgewebe
Dauer der Behandlung1,5 bis 2 Stunden
Narkose Vollnarkose
Klinikaufenthalt1 Tag oder ambulant
Nach der OperationNach 1 bis 3 Tagen wird der Verband gewechselt;
Nach 3 Tagen kann wieder geduscht werden;
Eingeschränkte Bewegungsfähigkeit der Beine
SchmerzenIn den ersten Tagen: mäßiger Wundschmerz;
Spannungsgefühl
NarbenSichtbare, teils verbreiterte Narben möglich
Gesellschafts- und ArbeitsfähigkeitNach 1 bis 2 Wochen
NebenwirkungenNachblutungen;
Blutergüsse;
Vorübergehende/ anhaltende Schwellung der Beine;
Taubheitsgefühl;