Schamlippenverkleinerung

Schamlippenverkleinerung: Gründe und Verlauf

Eine Schamlippenverkleinerung kann in Betracht gezogen werden, wenn es durch vergrößerte Schamlippen zu funktionellen Behinderungen und Reizungen kommt. Diese können  zum Beispiel beim Geschlechtsverkehr aber auch bei sportlichen Betätigungen, wie Radfahren oder durch das Tragen von enger Kleidung hervorgerufen werden. Ferner empfinden manche Patientinnen die Länge und Ausprägung ihrer Labien als optisch störend, was ein Wohlgefühl im eigenen Körper einschränkt.

Die kleinen Schamlippen (Labia minora) sind häutige Falten mit lockerem Bindegewebe und vielen Blutgefäßen, die bei Erregung die großen Schamlippen (Labia majora) anschwellen lassen. Sie erstrecken sich vom Damm an der Klitoris vorbei bis in die Vorhaut der Klitoris (Präputium clitoridis). Ihr anatomischer Sinn ist der mechanische Verschluss des Scheideneingangs, der sich beim Spreizen der Beine öffnet.

Eine Schamlippenverkleinerung erfolgt ambulant in Lokalbetäubung und Dämmerschlaf schonend und schmerzfrei. Durch eine ausgereifte Technik entstehen minimale Narben und keine Gefühlsverluste. Bei Bedarf beziehungsweise auf Wunsch kann, neben der Verkleinerung der kleinen Schamlippen, auch eine Aufpolsterung der großen Schamlippen mit Eigenfett erfolgen.

Was passiert nach einer Schamlippenverkleinerung?
Die Ausfallzeit nach der Schamlippenverkleinerung beträgt zwei bis drei Tage – maximal bis zu einer Woche. Duschen ist ab dem ersten Tag nach der Operation wieder erlaubt. Auf Sport und Geschlechtsverkehr sollte mindestens drei bis vier Wochen verzichtet werden, bei stärkerer Belastung ist auch dann noch Vorsicht geboten.

Schamlippenverkleinerung: Risiken und Nebenwirkungen

Das genaue Vorgehen in jedem individuellen Fall sowie die damit verbundenen Risiken werden im Vorgespräch ausführlich behandelt. Wenden Sie sich bei Interesse bitte an Herrn Dr. Schlichter oder Frau Dr. Heller, damit alle Fragen in einem persönlichen Gespräch erörtert werden können.