Fettabsaugung

BEHANDLUNGSVERLAUF

Der ideale Zeitpunkt für eine Fettabsaugung ist sicherlich vom Herbst bis zum Frühling, um rechtzeitig zum Beginn der wärmeren Jahreszeit oder zum Sommerurlaub den „neuen“ Körper zu präsentieren. Außerdem ist nach einer Liposuktion das Tragen eines Kompressionsmieders für einige Wochen erforderlich, was im Winter angenehmer ist als an heißen Sommertagen.

Fettabsaugungen stehen sowohl bei Männern als auch bei Frauen mit an erster Stelle der gewünschten Schönheitsoperationen. Während die meisten Fettabsaugungen bei Frauen die Oberschenkel betreffen, steht bei Männern ein flacher Bauch ganz oben auf der Wunschliste. In der Aestheticum-Praxisklinik behandeln wir Problemzonen in der bewährten Tumeszenztechnik. Dabei werden größere Mengen einer Lösung auf Wasser-Salz-Basis in die betreffenden Areale gespritzt, kombiniert mit einem Lokalbetäubungsmittel und einem blutstillenden Medikament. Dadurch schwellen die Fettzellen und können im nächsten Schritt mit feinen Kanülen abgesaugt werden.

Kleinere Gebiete können in sanftem Dämmerschlaf abgesaugt werden, bei größeren Bereichen empfehlen wir eine flache Narkose, die von unserem Facharzt für Anästhesie durchgeführt und überwacht wird. Daran schließt sich in der Regel ein stationärer Aufenthalt über Nacht an. Im Gegensatz zur Behandlung mit Ultraschall, bei der die Gefahr der Dellenbildung oder gar Verbrennung besteht, ist das Tumeszenzverfahren weitaus ungefährlicher. Der Eingriff verletzt weder größere Blutgefäße noch Nerven.

Nach dem Eingriff ist eine Nachbehandlung sinnvoll, durch Ultraschall und Lymphdrainagen wird eine rasche Abschwellung erreicht.

Auf Wunsch erhalten unsere Patienten neben der Operation und der Nachbehandlung eine individuelle diätetische und sportliche Beratung, um ein langanhaltendes schönes Ergebnis zu erreichen. Denn nur mit gesunder Lebensweise und sportlicher Betätigung kann die erreichte Körperformung lange genossen werden.

Kann der operative Eingriff eine Diät ersetzen?
Grundsätzlich ersetzt der operative Eingriff keine Diät, da die Liposuction nur der Veränderung der Proportionen dient. Für stark übergewichtige Patienten ist die Liposuction somit nicht sinnvoll, sondern für Patienten, die unter hartnäckigen Fettpölsterchen leiden, die mit Sport und Diät allein nicht in den Griff zu bekommen sind.

Was passiert nach der Behandlung?

Wir empfehlen mindestens eine Nacht in der Klinik zu bleiben. In manchen Fällen besteht die aber Möglichkeit, den Eingriff ambulant durchführen zu lassen. Eine Nachbehandlung ist sinnvoll, denn durch Ultraschall und Lymphdrainagen wird eine rasche Abschwellung erreicht. Leichte sportliche Betätigung oder körperliche Anstrengung ist nach drei bis vier Wochen schon möglich, Sportarten, die das Gewebe stark beanspruchen (Tennis oder Fußball), müssen zwei bis drei Monate warten.

Regionen, die einer Absaugung zugänglich sind:

  • Hals
  • Brust (weiblich und männlich)
  • Oberarme
  • Ober- und Unterbauch
  • Flanken und Hüften
  • Oberschenkel
  • Knie
  • Unterschenkel
  • Achselhöhlen (bei übermäßigem Schwitzen)

RISIKEN

Kreislaufprobleme; Wellen, Dellen, Asymmetrien, etc.; Gewebeverhärtungen; Unterkorrektur / Überkorrektur; Taubheitsgefühl (dauerhaft); Längere Rückbildungszeit der Haut bei schlaffem Bindegewebe, ggf. ausbleibende; Rückbildungszeit mit nachfolgender Straffungsnotwendigkeit;

Nicht ausgeschlossen sind die allgemeinen Risiken einer Behandlung, sowie ein ästhetisches Ergebnis, das nicht Ihren Erwartungen entspricht.

NEBENWIRKUNGEN

Kleinere Blutungen und Hämatome sind völlig normal und verschwinden in der Regel nach zwei bis sechs Wochen.

Genaueres erläutert Ihnen Dr. Schlichter in einem persönlichen Gespräch.

ÜBERBLICK
FachbegriffLiposuktion (auch Bodyforming)
EffektEntfernung störender Fettdepots zur Verbesserung der Körperform bzw. -silhouette
MethodeAbsaugung von Fettgewebe unter der Haut mit speziellen Kanülen
Dauer der BehandlungCa. 1-5 Stunden
NarkoseVollnarkose, kleinere Areale in Lokalanästhesie möglich
Klinikaufenthaltin der Regel 1 Tag
Nach der OperationVerbandwechsel nach 3-5 Tagen,
Tragen von Kompressionswäsche,
Lymphdrainage nach ca. 2-3 Wochen sinnvoll,
SchmerzenMäßiger Wundschmerz in den ersten Tagen
NarbenKaum sichtbare Narben an den Einführungsstellen der Absaugekanülen
Gesellschafts- und ArbeitsfähigkeitNach 3 bis 12 Tagen, je nach Ausmaß der Absaugung
NebenwirkungenSchwellungen;
Blutergüsse oder Nachblutungen;
Ansammlung von Wundflüssigkeit in der Wundfläche;
Taubheitsgefühl (vorübergehend);
Berührungsempfindlichkeit (vorübergehend);