Bauchstraffung/ Bauchwandstraffung

BEHANDLUNGSVERLAUF

Nach Schwangerschaft oder deutlicher Gewichtsreduktion kommt es gelegentlich zu einem deutlichen Hautüberschuß, da die Haut überdehnt ist und sich nicht mehr der Bauchkontur anlegen kann. Die Haut hängt in hässlichen Schürzen über Bauchnabel und Unterbauch. Eine Fettab- saugung ist hier nicht möglich, vielmehr muß das Übermaß an Haut chirurgisch beseitigt werden. Hierzu wird im Unterbauchbereich in der sog. „Bikini-Zone“ ein Schnitt angelegt und von dort die überschüssige Haut präpariert. Dafür muß der Bauchnabel herausgelöst werden, er hat auf der Bauchwand eine feste Position. Die Haut wird gestrafft, der überschüssige Teil entfernt. Zuletzt muß der Bauchnabel an seine neue (alte) Position gesetzt werden.

Was passiert nach der Bauchstraffung?

Bei dieser Operation ist ein stationärer Aufenthalt in der Aestheticum-Praxisklinik erforderlich, Sie sollten 2 Wochen Erholungszeit sprich Urlaub einplanen, nach 4 Wochen ist Sport vorsichtig wieder möglich.

RISIKEN

Die Risiken dieses Eingriffs bestehen in Bluterguß oder Infekt, durch die Straffung eventuell im Randbereich Gewebsuntergang (sehr selten). Eine Flüssigkeitsansammlung unter der Haut, ein sog. Serom, entsteht recht häufig, kann aber problemlos durch Punktion entfernt werden.

NEBENWIRKUNGEN

In den ersten Wochen nach der Operation werden Sie ein Spannungsgefühl verspüren. Die Wundschmerzen lassen innerhalb weniger Tage nach. Schwellungen und Blutergüsse klingen nach ca. 2–4 Wochen langsam ab. Im Bereich der Wunde können Sensibilitätsstörungen mit Taubheitsgefühl vorkommen.  Wie bei jeder Operation gelten die allgemeinen Operationsrisiken: u.a. Nachblutungen, Schwellungen, Störung der Wundheilung, Blutergüsse, Infektionen und die Gefahr eines Blutgerinnsels (Thrombose), bis zum Verschluss eines Blutgefäßes (Embolie). Schwerwiegende Komplikationen mit bleibenden Schäden sind allerdings eher selten.

Genaueres erläutert Ihnen Dr. Schlichter in einem persönlichen Gespräch.

ÜBERBLICK
FachbegriffAbdominoplastik
EffektStraffung erschlaffter Haut und Bindegewebe (Fettgewebe)
MethodeEntfernung überschüssiger, erschlaffter Haut, ggf. in Kombination mit Fettabsaugung
Dauer der Behandlung2 bis 4,5 Stunden
Narkose Vollnarkose
Klinikaufenthalt1-2 Tage
Nach der OperationDuschen nach Entfernen der Verbandes nach ca. 5 Tagen;
Thrombose-Prophylaxe in den ersten Tagen;
SchmerzenModerater bis mäßiger Wundschmerz in den ersten Tagen,
NarbenSichtbare Narben in der Bikinizone
Gesellschafts- und ArbeitsfähigkeitNach ca. 2-6 Wochen
NebenwirkungenSchwellungen;
Blutergüsse oder Nachblutungen;
Ansammlung von Wundflüssigkeit in der Wundfläche (sog. „Serom“);
Taubheitsgefühl (vorübergehend);
Berührungsempfindlichkeit (vorübergehend);